Gertsch Group

Institute of Biochemistry and Molecular Medicine, University of Bern, Switzerland

Amyrin and the endocannabinoid system

Amyrin and the endocannabinoid system
Jurg Gertsch - Wed May 16, 2012 @ 06:37PM
Comments: 2

The canonical triterpene amyrin was recently suggested to bind to CB1 receptors and to significantly mediate cannabimimetic effects in animal models of pain (Pain, 2011 Aug;152(8):1872-87). Andrea Chicca and Janine Marazzi in my lab now show that this molecule does NOT directly interact with CB receptors but inhibits the breakdown of the major endocannabinoid 2-AG. Thus, it is an indirect ligand at CB receptors, which may explain, at least in part, its analgesic and antiinflammatory effects. Interestingly, amyrin weakly targets both MAGL and ABHD hydrolases (partial inhibition) but the effect of this on 2-AG levels in brain tissue is superadditive. Since amyrin is a major constituent of many antiinflammatory and analgesic medicinal plants, we speculate that its presence is fundamentally involved in their pharmacological action.

BetaAmyrin.png

Comments: 2

Comments

1. Brigit Latif   |   Mon Dec 16, 2013 @ 03:03PM

Guten Tag. Ich bin eine starke Migränikerin mit einer 50-jährigen leidvollen Medikamentenerfahrung (prophylaktische und Anfallspräparate), inkl. Abhängigkeit von Ergotamin und jetzt Triptan. Ich setze eine gewisse Hoffnung auf Cannabis, bzw. Präparate mit synth. THC. Ihre Forschung interessiert mich sehr. Vielleicht/hoffentlich wirkt sie sich ja auch auf die Medizin aus. Derzeit scheint es gemäss verschiedenen Ärzten praktisch unmöglich, Cannabis(präparate) auch im Falle extremer Migräne zu erhalten. Ich bin Biologin und beschäftige mich auch auf biochemischer Stufe etwas mit der Problematik. Mit besten Grüssen, Brigit Latif

2. Jurg Gertsch   |   Thu Jan 02, 2014 @ 11:04AM

Liebe Frau Latif,

Die von Ihnen beschriebene Problematik besteht durchaus. Gerade für neuropathische Schmerzen oder Migräne, die durch eine chronische Entzündung zustande gekommen ist, könnten Medikamente die auf das Endocannabinoid-System wirken durchaus interessant sein. Derzeit gibt es den natürlichen CB2 Rezeptor Agonisten Beta-Caryophyllen (Beta-Caryo) den wir über die Nahrung aufnehmen, ein Stoff, der nur auf CB2 und nicht CB1 Rezeptoren wirkt. Es gibt vermutlich eine Anzahl von Naturstoffen, die direkt oder indirekt auf dieses System wirken, jedoch nicht die starken Nebenwirkungen von THC aufweisen.

Post a Comment




powered by Doodlekit™ Free Website Maker